Bio Heiri Känzig

Geboren  in New York bewegt sich Heiri Känzig seit jeher auf internationalem Parkett. Schon mit 21 begleitete er den grossen Bebop-Trompeter Art Farmer und nahm mit ihm seines erste Schallplatte auf. Später folgten unzählige namhafte Kollegen in Europa und den USA. Känzig studierte in Graz, Wien und Zürich und gehört seit Jahren zu den besten Bassisten Europas. Er ist ein virtuoser Techniker, dessen Klanglichkeit und Wendigkeit in den unterschiedlichsten Kontexten über Jazz und Improvisation bis zur World Music zur Geltung kommt. Internationale Anerkennung schuf sich Heiri Känzig als langjähriger Hausbassist des Vienna Art Orchestra wo er seit 1978 mitwirkte. Als gefragter Freelance Musiker ist er auf er über 130 CD's (Blue Note, Verve, CBS, Virgin, Emi u.a.) zu hören.

Regelmässig tourt er er mit den verschiedensten Musikern auf der ganzen Welt wie John Scofield, Pierre Favre, Lauren Newton, Billy Cobham, Charlie Mariano, Kenny Wheeler, Ralph Towner, Betty Carter, Daniel Humair, Bob Mintzer, Adam Nussbaum, Andreas Vollenweider, Gary Thomas, George Gruntz, Jerry Bergonzi, Mark Feldman, Didier Lockwood, Dieter Meier(Yello), Franco Ambrosetti, Richard Galliano und Billy Hart.

Anfang der 1990er Jahre gründete Heiri Känzig sein eigenes Quartett mit Art Lande, und Kenny Wheeler. Als erster Nicht Franzose wurde Heiri Känzig 1990 in das Orchestra Nationale de Jazz(Frankreich) berufen.

Es folgten eigene Projekte mit Charlie Mariano, Paul McCandless, Christy Doran, Dominque Pifarely. Anschliessend wurde er Bassist im Thierry Lang Trio mit dem er sechs CD's für das renommierte Amerikanische Label Blue Note einspielte. Viel Aufmerksamkeit erhielt der Bassist nicht zuletzt mit seinem aus 22 Musikern bestehenden  "Tien Shan Schweiz Express", das verschiedene Kulturen aus Zentralasien, der Mongolei und der Schweiz zusammenführte. Für dieses Projekt wurde er 2005 mit dem Kompositionspreis des Kantons Zürich geehrt. Seit 2006 ist er beim renommierten Label ACT mit dem Trio DEPART ( Jojo Mayer und Harry Sokal )unter Vetrag.

Kunzlers Jazzlexikon bezeichnet Heiri Känzig als "Musiker Geheimtipp, der auf eigenwillige, aber hochmelodische Linien spezialisiert ist".